Wenn mir meine Aufgaben über den Kopf wachsen, besinne ich mich auf einfache und effektive Tools. Unter anderem aus dem Zeitmanagement. Eines der einfachsten Werkzeuge ist dabei die ABC Analyse.

Der ABC-Analyse liegt die Überlegung zugrunde, dass verschiedene Aufgaben einen unter-schiedlichen Stellenwert haben. Um die Lebensziele zu erreichen, müssen einige unbedingt erfüllt werden, manche sollten erfüllt werden, andere können erfüllt werden. Ssind aber nicht entscheidend für die Verwirklichung des Lebensplans. Die Aufgaben, die unbedingt erfüllt werden müssen, werden als A-Aufgaben bezeichnet, die nächstwichtigen als B-Aufgaben, die eher untergeordneten heißen C-Aufgaben.

Ich schreibe mir meist eine stichwortartige Liste und versehe die Aufgaben mit den entsprechenden Buchstaben (A, B oder C)

Entscheidend ist dabei, das ich mich dazu zwinge, den Aufgaben nur einen bestimmte Menge der Buchstaben (Priritäten) zuzuordnen:

15% aller anstehenden Aufgaben sind A-Aufgaben,

20% B-Aufgaben

65% sind C-Aufgaben

So habe ich nur wenige Aufgaben, die ich dringend und zügig erledigen muss. (Ich kann eh nur eine Aufgabe zurzeit erledigen.) Danach – nach Erledigung – rückt B ja quasi in den A-Bereich nach. Ich schaffe so einen strukturierten Überblick und komme effektiv vorwärts. Das entlastet mich meist schnell.